Der Wetterkönig reitet fortan mit geschmückten Pferdestärken bei Schnee, Eis, Regen und Sonnenschein durch die Lande, um die Menschen für Wetter, Klima und Umwelt zu begeistern.
... im Interview mit GF Ferdinand Reb | Tourismuszentrale Fichtelgebirge:
Interview 1
Interview 2
Clip 1
Clip 2
Unser Wetterkönig hat sich - passend zur Faschingszeit - als Waldkönig verkleidet und war am Wochenende in Tutzing am Starnbergsee. Warum? Dort gab's eine Tagung mit viel Fachwissen rund um den Waldboden!
EXTRATALK WALDBODEN 1
Christian, ohne Boden ist alles nix - klingt banal, ist aber viel Wahres dran, besonders der Waldboden...?!
EXTRATALK WALDBODEN 2
Du hast zahlreiche Experten interviewt - was hat dich Aktuelles zum Waldboden besonders beeindruckt...?!
NEWSTALK WALDBODEN
Am Wochenende fand in Tutzing eine hochkarätige Fachtagung zum Waldboden statt. Unser Wetterkönig war dabei und fasst zusammen:
Experteninterviews
INTERVIEW 1: "Wälder und Waldböden im chemischen Klimawandel"
>>> Wie die chemischen Elemente für und gegeneinander als Nährstoffe für den Baum wirken und was sich im Klimawandel verändert hat (Gespräch 1 mit Prof. Dr. Axel Göttlein, TUM, Fachgebiet Waldernährung und Wasserhaushalt, München)
INTERVIEW 2: "Humusschwund gefährdet Waldfähigkeit und Wasserrückhalt"
>>> Wie der wertvolle Humus in vielen Wäldern schrumft, Wurzeln freilegt und damit den Waldbestand angreifbar macht
(Gespräch 2 mit Prof. Dr. Axel Göttlein, TUM, Fachgebiet Waldernährung und Wasserhaushalt, München)
INTERVIEW 3: "Bodenfruchtbarkeit - Gefährdung und Schutz einer begrenzten Ressource"
>>> Wie wichtig Datenmessen ist und warum zu viel oder zu wenig Wasser den Wald stresst
(Gespräch mit Frau Dr. Heike Puhlmann)
INTERVIEW 4: "Klima, Bodenwasserhaushalt und Baumartenwahl"
>>> Warum es wichtig ist, auf welchen Standorten genug Wasser verfügbar ist und wie Zukunftswald vor Ort unterstützt werden kann (Gespräch mit Dr. Klaas Wellhausen, Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft LWF, Abt. Boden und Klima / Freising)
INTERVIEW 5: "Waldböden als Kohlenstoffspeicher in Zeiten des Klimawandels"
>>> Bergwälder verlieren nach Störungen (Sturm, Borkenkäfer) besonders viel Nährstoffe und bleiben länger gestresst
(Gespräch mit Dr. Mathias Mayer, Univ. für Bodenkultur, Institut f. Waldökologie / Wien)
INTERVIEW 6: "Waldböden - das unterschätze Talent"
>>> Warum Waldböden besonders wertvoll für unser Ökosystem sind und wie der Waldverlust schädigt (Gespräch mit Frau Dr. (Gespräch mit Frau Dr. Nicole Wellbrock, Thünen-Institut für Waldökosysteme, Bereich Bodenschutz und Waldzustand / Eberswalde)
INTERVIEW 7: "Waldböden unter Stress - Umweltmonitoring durch Wald-Klima-Stationen"
>>> Wie lange Datenzeitreihen die Veränderungen zu früher zeigen und was auf uns zukommt
(Gespräch mit Dr. Stephan Raspe, Abteilung Boden und Klima der LWF / Freising)
am 22. Und 23. März 2024 in Hof, Bayern: „Wasser, Seen, Zukunft. Herausforderungen an Wissenschaft, Praxis und Politik“
Interviews:
G. Müller-Czygan
T. Muck
J. Geist
S. Peiffer
A. Uhl
R. Stahlhofen
Fazit des Symposiums
Die Messung des Saftflusses in Waldbäumen ist ein wichtiger Aspekt der forstwissenschaftlichen Forschung, da sie Einblicke in die physiologischen Prozesse der Bäume und deren Reaktion auf Umweltveränderungen bietet. Diese Messungen sind besonders relevant für das Verständnis des Wassertransports innerhalb des Baumes, der Reaktionen der Bäume auf Klimaveränderungen und der allgemeinen Gesundheit und Wachstumsdynamik der Bäume.
Es gibt verschiedene Methoden zur Messung des Saftflusses in Bäumen:
1. **Thermische Methoden**: Diese sind die am häufigsten verwendeten Techniken. Sie basieren auf der Messung der Wärmebewegung im Baumstamm. Dazu gehört die Wärmepulsmethode, bei der ein kurzer Wärmepuls in den Baum eingebracht wird und die Zeit gemessen wird, die dieser Puls benötigt, um einen bestimmten Abstand im Stamm zu durchlaufen. Die Geschwindigkeit dieses Wärmepulses korreliert mit der Geschwindigkeit des Saftflusses.
2. **Granier-Methode**: Eine spezielle Form der thermischen Methode, bei der ständig eine leichte Wärme in den Stamm eingebracht und der Temperaturunterschied zwischen zwei Punkten am Stamm gemessen wird. Diese Temperaturdifferenz wird verwendet, um den Saftfluss zu berechnen.
3. **Dendrometer-basierte Methoden**: Diese Methoden nutzen die Tatsache, dass sich der Umfang des Baumes mit dem Saftfluss verändert. Dendrometer messen die Durchmesseränderungen des Stammes, die mit dem Wasserhaushalt des Baumes in Zusammenhang stehen.
4. **Isotopenmethoden**: Diese eher experimentellen Techniken verwenden markierte Wasserisotope, um den Weg des Wassers durch den Baum zu verfolgen.
Die Ergebnisse dieser Messungen können Aufschluss geben über die Wasseraufnahme und -nutzung der Bäume, das Verhalten unter Stressbedingungen wie Dürre und die allgemeine Vitalität des Waldökosystems. Darüber hinaus sind sie wichtig für die Modellierung des Kohlenstoffkreislaufs und des Wasserhaushalts in Waldökosystemen, besonders im Hinblick auf den Klimawandel.
Hier mehr dazu im Interview: